Chemnitz und die Kulturhauptstadt

Wir haben mit der Fraktionsgemeinschaft Die Linke/ Die Partei nach dem Stand der Projekte für die Kulturhauptstadt gefragt.


Das sind die vier Flaggschiff-Projekte:

🚢 „3000 Garagen“
Offene Garagen, also offen für kulturelle Arbeit, nicht für Autos.

🚢 „We Parapom“
2000 neue Apfelbäume in Chemnitz, mit denen Künstler*innen über die Geschichten von Migrant*innen erzählen.

 🚢 „The Purple Path”
Ein lila Künstler*innenwanderpfad quer durch die Stadt.

🚢 „Makers Business & Art“.
Sechs neue Makerhubs, mit Technik zum Ausprobieren.

❓ Aber was war denn jetzt mit dem ZOB?
Obwohl dieser erst nach 2025 umzieht, bedeutet das nicht das Aus für das Projekt „Kulturquartier“.

❓Und was ist mit der Bürger*innenbeteiligung?
Moment arbeitet die Kulturhauptstadt GmbH an einem Projektentwicklungsverfahren, um Chemnitzer*innen einen geregelten Zugang zu den Projekten der Kulturhauptstadt zu gewährleisten.

Stadtrat Volkmar Zschocke zu der Informationsanfrage:

„Die Antworten auf die Fragen stimmen mich zuversichtlich, dass es nach der Phase des Strukturaufbaus in der GmbH zu einer engagierten Beteiligung und Mitwirkung vieler Chemnitzerinnen und Chemnitzer kommt. Dieses begeisterte Engagement der Stadtgesellschaft hat ja schon die Bewerbungsphase ausgezeichnet. Gerade Projekte wie „3000 Garagen“, die Apfelbaumparade, der Kunstparcours und das Entwicklungsprogramm für die Kultur- und Kreativwirtschaft bieten dafür großartige Möglichkeiten.

Die Fördermittel und der städtische Eigenanteil für die bis 2025 nun nicht mehr realisierbare Aufwertung des Platzes vor der Uni-Bibliothek sollten trotzdem mit Blick auf das Kulturhauptstadtjahr eingesetzt werden – am besten für Gestaltung und Aufwertung der Innenstadt.

Wir unterstützen die klare Haltung des Oberbürgermeisters, sich gemeinsam allen Versuchen der Vereinnahmung der Kulturhauptstadt 2025 durch demokratiefeindliche Gruppierungen entgegenzustellen. Hier ist die Chemnitzer Bürgerschaft insgesamt gefragt, unser friedliches, demokratisches Miteinander in einer weltoffenen europäischen Stadt gegen die Angriffe von Rechtspopulisten und extrem Rechten zu verteidigen.“

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