Die Fraktion auf der Treppe des Rathauses

Deutsche Bahn AG veranstaltet Diskussionsforen und stellt dann doch einen Abrissantrag für das Chemnitztalviadukt

„Viadukt Chemnitz“ von Dr.BenitaMartin - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Viadukt_Chemnitz.jpg#/media/File:Viadukt_Chemnitz.jpg
„Viadukt Chemnitz“ von Dr.BenitaMartin – Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons – https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Viadukt_Chemnitz.jpg#/media/File:Viadukt_Chemnitz.jpg

Grüne fordern die Chemnitzer um Widerspruch im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens auf

„Irgendwie hat man das Gefühl, veräppelt worden zu sein“, kommentiert Stadtrat  Bernhard Herrmann die Nachricht vom  Abrissantrag für das Viadukt über die Annaberger Straße. „Dass große Konzerne gelegentlich versuchen, die Öffentlichkeit hinters Licht führen, ist spätestens seit der letzten Abgasaffäre kein Geheimnis mehr. Aber die Scheinheiligkeit, mit der der Staatskonzern Deutsche Bahn AG zuerst mehrere Diskussionsrunden durchführte, um nun gegen den erklärten Willen der Chemnitzer Öffentlichkeit und des Stadtrates trotzdem einen Abrissantrag zu stellen, ist erschütternd.“

Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Chemnitzer Stadtrat fordert die Chemnitzerinnen und Chemnitzer auf, den Abrissplänen der Deutschen Bahn im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens massiv zu widersprechen. Bei den Einwendungen müssen die Betroffenheit und das Maß der Beeinträchtigung deutlich gemacht werden. Termin ist der 26. Februar.

Stadträtin Petra Zais: „Es ist nicht hinnehmbar, dass die Deutsche Bahn hier nach Gutdünken und am Willen der Öffentlichkeit vorbei derart verheerend in das Stadtbild eingreifen will. Die Betroffenheit für jede Chemnitzerin und jeden Chemnitzer liegt auf der Hand.“

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