Finanzierung Freiwilligenzentrum

Das Chemnitzer Freiwilligenzentrum unter Trägerschaft der Caritas leistet einen wichtigen Beitrag für den Zusammenhalt und des solidarischen Miteinanders in der Stadt Chemnitz. Im Zuge der Verschiebung des Haushaltsbeschlusses durch den Stadtrat ins Frühjahr 2021 besteht eine große Unsicherheit des Trägers über die weitere Finanzierung des Angebotes durch die Stadt Chemnitz.

Unsere Stadträtinnen Kathleen Kuhfuß, Christin Furtenbacher und Katharina Weyandt stellten zu dieser Problematik eine Ratsanfrage.

Sehr geehrte Frau Furtenbacher,
sehr geehrte Frau Weyandt,
sehr geehrte Frau Kuhfuß,
zu Ihrer Ratsanfrage teile ich Ihnen im Auftrag des Oberbürgermeisters Folgendes mit:

  1. Mit welcher Förderung für das Angebot „Freiwilligenzentrum“ kann der Träger in 2021 rechnen und inwieweit weicht diese Förderung von der bisherigen ab?
    Das Freiwilligenzentrum wird zu 100% aus Landesmitteln finanziert, die im Rahmen der Sächsischen Kommunalpauschalenverordnung (SächsKomPauschVO) an die Stadt Chemnitz ausgezahlt werden.
    Am 23.12.2020 informierte das SMS über die zu erwartende Förderhöhe in den einzelnen Teilbereichen nach der SächsKomPauschVO. Demnach wird die Förderung im Bereich Ehrenamt von bislang 200.000 € auf nunmehr 130.000 € gesenkt.
    Für das Freiwilligenzentrum wurden in 2020 173.689,98 € bewilligt. Für 2021 kann aufgrund der genannten Mittelkürzung für das Freiwilligenzentrum eine Gesamtförderung i. H. v. 110.000 € in Aussicht gestellt werden.
    Ein verbindlicher Bescheid über die Förderung nach der SächsKomPauschVO liegt der Stadt Chemnitz bis heute allerdings noch nicht vor.
  2. Welche Unterstützung kann die Stadt dem Träger bieten, um ein Mindestmaß an Planungssicherheit zu erhalten?
    Sowohl auf Bürgermeister- als auch Oberbürgermeisterebene sucht die Stadt Chemnitz aktuell das Gespräch mit dem SMS, um unter Darlegung der Auswirkungen der Kürzung noch eine Änderung der Förderentscheidung zu erreichen.
  3. Mit dem Träger des Freiwilligenzentrums sind zu Jahresbeginn Planungsgespräche unter Berücksichtigung der vom Freistaat in Aussicht gestellten Mittel geführt worden, um nach Lösungen zu suchen, wie die geringere Landesförderung aufgefangen werden kann.

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