Gesundheitsamt weiter unter Druck

Das städtische Gesundheitsamt hat in den letzten 12 Monaten mit Testungen, Kontaktnachverfolgung, Bürger:innenkommunikation und Statistik neue und arbeitsintensive Aufgaben leisten müssen. Seit März 2020 schauen alle auf das Gesundheitsamt – egal ob jemand eine Information benötigt, eine Heimleitung ihr Testkonzept abstimmen will, Stadträt:innen korrekte Zahlen für Entscheidungen brauchen oder Infektionsketten durch Kontaktnachverfolgung unterbrochen werden müssen.

Um diesem Arbeitsaufkommen nachzukommen und die große Verantwortung tragen zu können, wurde viel Personal aus der Stadtverwaltung, aus dem Land und von der Bundeswehr umgesetzt.

Kathleen Kuhfuß, Fraktionsvorsitzende der BÜNDNISGRÜNEN im Stadtrat: „Die Stadtverwaltung und auch Dr. Uerlings haben uns regelmäßig über Zahlen und Probleme informiert. Als der Leiter des städtischen Gesundheitsamtes nicht mehr greifbar war, bin ich davon ausgegangen er sei erkrankt. Jetzt bin ich schockiert, wenn ich lese, dass ein langer Urlaub der Grund ist.“

Die Stadtverwaltung hat die erfahrene Leiterin des Sozialamtes mit der Verwaltungsleitung betraut und die Organisation, so umgestellt, dass jetzt zeitnah und sehr verlässlich gearbeitet wird.

„Ich möchte mich bei den Mitarbeiter:innen unseres städtischen Gesundheitsamtes, bei all den Unterstützungskräften aus Stadt, Land und der Bundeswehr herzlich bedanken. Gleichzeitig kann ich nicht nachvollziehen, dass der Sozialbürgermeister keinen Bedarf sieht, den Urlaub und das Gerücht einer Cuba-Reise zu kommentieren. Wir muten den Menschen viele Einschränkungen zu, da passt es nicht, wenn unsere Leitungskräfte scheinbar nicht mitziehen. Ich erwarte hier eine Klärung und eine Kommunikation, die das Vertrauen stärkt.“

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