Grüne fordern Denkmalprogramm für den Städtischen Friedhof

Der Städtische Friedhof ist nicht nur Ruhestätte für viele Chemnitzerinnen und Chemnitzer, sondern auch eine grüne Lunge, die der Naherholung dient und ein offenes Geschichtsbuch unserer Stadt darstellt. Dieses gilt es zu bewahren und für die Nachwelt zu erhalten.

Der Friedhofsbetrieb ist nicht in der Lage die historischen Gräber, ebenso die Grünflächen, die nicht als Ruhestätte dienen, aus eigenen Mitteln zu erhalten. Diese Aufwendungen sind nicht auf die Gebühren umlegbar. Daher muss die Stadt Chemnitz diese Arbeiten direkt finanzieren.

Dazu Thomas Lehmann, Fraktionsvorsitzender der Stadtratsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: „Viele bedeutende Chemnitzer Persönlichkeiten, vor allem aus der Zeit der Industrialisierung, fanden auf dem Städtischen Friedhof ihre letzte Ruhestätte – teilweise in Gräbern, die auch künstlerisch von hoher Qualität sind. Dieses Kulturgut gilt es der Nachwelt zu erhalten.“

„Wir werden uns dafür einsetzen, dass ein 10jähriges Programm mit jeweils 40.000 bis 50.000 EURO pro Jahr für die Sicherung und Sanierung der historischen Grabstätten aufgelegt wird. Wir bauen dabei auf eine breite Unterstützung durch den Chemnitzer Stadtrat und auch auf Chemnitzer Firmen, Privatpersonen und Vereine, die durch Grabpatenschaften das Sanierungsprogramm finanziell und ideell unterstützen.“

„Damit einhergehend sollte auch die pädagogische Arbeit auf dem Friedhof weiter verstärkt werden – durch öffentliche Führungen und einer geschichtlichen Aufarbeitung der jeweils sanierten Gräber. Dabei setzen wir auf eine gute Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv und den Betreibern
des Roten Turms, die das Projekt „Große Chemnitzer“ aus der Taufe gehoben haben“, so Thomas Lehmann abschließend.

Pressemitteilung: 03.07.2017

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