Grüne gegen weitere Zersiedelung am Stadtrand

Auf die Seite der Anwohnerinnen und Anwohner aus Adelsberg bezüglich ihrer Verärgerung über Beschlüsse des Bauausschusses stellt sich Stadtrat Bernhard Herrmann, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: „Ich unterstütze die Forderung der Adelsbergerinnen und Adelsberger. In Zeiten heißer werdender Sommer und zunehmender Trockenheit sowie dem damit einhergehenden Artensterben, ist die Erhaltung entsiegelter Flächen ein wesentlicher Bestandteil unserer Umwelt für Mensch und Tier.“

Chemnitz solle auch innerhalb der bestehenden Ausdehnung wachsen und nicht am Rand! „Für uns gilt Vorrang von Sanierung und Erhaltung von Wohnraum gegenüber Neubau. Es ist gut, dass wieder mehr Menschen in unserer Stadt leben. Das kann dazu beitragen, unsere weitläufige Stadt zu verdichten, Brachen und Baulücken zu schließen und somit auch vorhandene Infrastruktur effizienter zu nutzen. Ein Bauen ´auf der Grünen Wiese´ und auf Gar­tenland darf es aber nicht geben“, sagt der wiedergewählte Stadtrat.

Weitere Flächenversiegelungen sollten auf jeden Fall vermieden werden. Immer häufiger werdende Starkregenereignisse bilden bei immer höheren Grad an Flächenversiegelung eine große Gefahr von Überschwemmungen. „Ich fordere ein Entsiegelungsprogramm der Stadt Chemnitz, bei dem Neuversiegelungen mit Entsiegelungen einer gleich großen Fläche in gleichartiger Umgebung kombiniert werden.“

Pressemitteilung: 25.07.2019

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