Christin Furtenbacher bei einer Demonstration gegen Kürzungen in der Jugendarbeit im Dezember 2022
Christin Furtenbacher bei einer Demonstration gegen Kürzungen in der Jugendarbeit im Dezember 2022

Kürzungen in der Jugendarbeit – eine Absage an die Jugend

Angebote der Jugendhilfe bieten jungen Menschen in schwierigen Lebenslagen Orientierung und tragen zu mehr Chancengerechtigkeit bei. Die Chemnitzer Jugendarbeit rückt weiter ins Zentrum des Sparkurses der Verwaltungsspitze.

Christin Furtenbacher, jugendpolitische Sprecherin der Bündnisgrünen im Chemnitzer Stadtrat spricht sich gegen die Sparpläne aus: „Ausgerechnet an Kindern und Jugendlichen zu sparen, ist kurzsichtig und verantwortungslos von der Stadtspitze. Egal ob Streetwork, Jugendclub, Schulsozialarbeit oder Beratungsstelle – die Jugendarbeit in unserer Stadt ist essenziell, damit Kinder und Jugendliche sich gut entwickeln können und wohlfühlen. Jugendarbeit lebt von Vielfalt an Angeboten, die der Vielfalt von Lebenssituationen und Perspektiven junger Menschen gerecht wird. Es ist unsere Aufgabe als Jugendhilfeausschuss, Kindern und Jugendlichen, die selbst nicht wählen können, eine Stimme zu
geben.“

Furtenbacher fordert die Stadtspitze auf weitere Möglichkeiten aufzuzeigen: „Weder flächendeckende Einschnitte, noch der Wegfall einzelner Angebote sind akzeptable Lösungen. Das Hin- und Her-Zerren von Jugendamt, Trägern und Stadträt*innen am zu kurzen Tischtuch bringt uns nicht weiter. Als Stadträtin erwarte ich, Alternativen aufgezeigt zu bekommen, aus welchen Mitteln im Gesamthaushalt die Jugendarbeit abgesichert werden kann. Der Oberbürgermeister, der formal auch Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses ist, muss sich der Sache annehmen.“

Pressemitteilung vom 05.09.2023

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