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Bündnisgrüne begrüßen Entscheidung von Eins Energie kein Holzheizkraftwerk zu bauen

Stadtrat und Bundestagskandidat Bernhard Herrmann begrüßt die Pläne von eins energie kein Holzheizkraftwerk in Chemnitz zu bauen und stattdessen am Standort Siegmar eine effiziente, regenerative Energieerzeugung zu errichten:

„Heute sagte die eins energie in Sachsen GmbH & Co. KG zur Überraschung der Chemnitzer Öffentlichkeit den Bau des Holzheizkraftwerkes in Siegmar ab. Also die Errichtung einer Anlage, die die Klimabewegung und wir Bündnisgrünen seit Monaten mit guter Begründung als ineffizient und intransparent vermittelt kritisieren. Nicht zuletzt auch auf der Basis einer Bewertung der Zwickauer Doktorandin Sarah Deterling.

Transparenz wurde zu diesem Vorhaben übrigens bis heute nicht erreicht. Runkel hatte gerade am Mittwochnachmittag in der öffentlichen Ausschusssitzung sinngemäß erst wieder erklärt, dass zum Vorhaben seiner Meinung nach genügend informiert worden sei. So verwundert die neueste Entwicklung zunächst schon. Ein Meinungsumschwung innerhalb so kurzer Zeit?! Aber auch das passt irgendwie zur Intransparenz des verantwortlichen Umwelt-Bürgermeisters.
Letztlich hat natürlich eine ineffiziente Kraftwerksanlage (die im gesamten Sommer Wärme verschwendet hätte) auch wirtschaftlich keine Chance, in Zeiten, in denen Effizienz oberstes Primat und Klimaschutz endlich auch Verfassungsvorrang erhalten hat.
Die Entwicklungen im Klima- und Energiebereich sind enorm schnelllebig. Dem sollte nunmehr unbedingt auch durch fachkundige und dem Gemeinwohl verpflichtete Präsenz in den Gremien der Energieversorger entsprochen werden. Schön übrigens, dass der Eins Energie ganz offenbar doch an ihrem Image gelegen ist. Für uns Bündnisgrüne sind Einsparung und Effizienz die ersten Prämissen bei der Neuausrichtung auf eine zukunftsfähige Energiewirtschaft. Wenn die Eins Energie jetzt dahingehende Alternativen prüft, dann sind wir sehr gern mit dabei.“

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