Foto: Peggy Schellenberger

Sanierung des Ottoteiches als Ort der Erholung voranbringen

Der Ottoteich als wohngebietsprägendes Gewässer inmitten des Flemminggebietes ist in seiner Wasserführung stark reduziert. Mit Bau des Flemminggebiets in den 1960er Jahren wurden die natürlichen Zuläufe überbaut. Somit  stellt der Teich mittlerweile praktisch ein stehendes sauerstoffarmes Gewässer mit stark eingeschränktem Erholungswert dar. Mit einem Stadtratsbeschluss wollen SPD, LINKE und GRÜNE den jahrelangen Einsatz von Bürgern und Stadträten für die Sanierung des Teiches voranbringen.

Der Ottoteich ist neben dem Schloßteich das zweitgrößte Binnengewässer in Chemnitz und hat damit erheblichen Anteil am Ökosystem der Stadt. Neben dem Erholungswert für Anwohnerinnen und Anwohner bietet der Teich einen sehr hochwertigen Lebensraum für eine Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten und das konzentriert auf kleinem Raum.

Nach jahrelangem Ringen um die Wiederherstellung des Knappteiches ist es notwendig, die Sanierung der zweitgrößten städtischen Teichanlage endlich voranzubringen. Ein erster Erfolg ist mit der Fertigstellung des Mönchs vom Oktober 2015 schon sichtbar. Dieser ist in der Lage, stufenweise die zusätzliche Einleitung von Niederschlagswässern aus Dachentwässerungen schadlos abzuleiten.

Der Ottoteich soll wieder zu dem werden, was er war – ein Stück gesunde Natur im Wohngebiet, so SPD, LINKE und GRÜNE. Gemeinsam betonen die drei Stadtratsfraktionen, was ihnen an einem für viele Menschen emotional besetzten Ort wichtig ist: Mit dem Ziel einer urbanen Belebung des Flemminggebietes sowie der Verbesserung der Gewässerökologie gilt es, den Ottoteich als grüne Lunge des Stadtteils zu gestalten, anstatt ihn allein der Natur zu überlassen.

gemeinsame Pressemitteilung der Fraktionen BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, SPD-Fraktion, DIE LINKE vom 07.07.2017

Foto: Peggy Schellenberger

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