Zwei Skateboardfahrer beim Skaten
Zwei Skateboardfahrer beim Skaten

Skater- und Jugendszene Chemnitz – BÜNDNISGRÜNE fordern bessere Bedingungen

Chemnitz. Die Bedingungen für die jugendliche Skaterszene in Chemnitz müssen verbessert werden. Aktuell findet der Skaterbetrieb in der „Druckbude“ im provisorischen Objekt in der Schönherrstraße statt. Die sanitären Anlagen sowie der Umkleidebereich sind derzeit kaum zumutbar. Der Antrag der BÜNDNISGRÜNEN, Haushaltsmittel in 2021/22 für eine Planung für ein Fun- und Rollsportzentrum einzustellen, fand im Stadtrat leider keine Mehrheit. Es wurden lediglich 100.000 Euro für eine Markterkundung bereitgestellt, die bis jetzt ohne Ergebnis blieb.

Kathleen Kuhfuß, sportpolitische Sprecherin der Ratsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, sieht dringenden Handlungsbedarf: „Zur schnellen Verbesserung der Situation braucht es Angebote der Verwaltung an den
Trägerverein der Halle in der Schönherrstraße. Außerdem muss die Suche nach einem neuen Objekt mit Entschiedenheit vorangebracht werden. Bisher ist es der Verwaltung nicht gelungen über eine Markterkundung einen geeigneten Investor für ein Roll- und Funsportzentrum zu finden. Hiervor hatten wir bereits im Rahmen der Haushaltsverhandlungen 2021/22 gewarnt. Aktuell ist es dringend notwendig die Bedingungen am bestehenden Standort zu verbessern und mit Nachdruck ein geeignetes Objekt zu finden. Wir fordern die Beauftragung einer Machbarkeitsstudie für die Sanierung und Ausgestaltung möglicher Bestandshallen bzw. Alternativen. Es sind noch rund 62.000 Euro aus dem Topf der Markterkundung übrig, die dafür Verwendung finden können.“

Christin Furtenbacher, die jugendpolitische Sprecherin der BÜNDNISGRÜNEN ergänzt: „Es ist wunderbar, dass Chemnitz eine große Szene jugendlicher Skater:innen hat, weil es Sport, Jugendkultur und Begegnung verbindet. Daher sollte die abendliche Nutzung des Konkordiaparks durch eine Verlängerung der Beleuchtung von 23:00 Uhr auf 0:00 Uhr auch im Winter sichergestellt werden. Dieser dient als wichtige Sport- und Begegnungsstätte für junge Menschen. Neben der Nutzbarkeit spielen auch Sicherheitsaspekte bei der längeren Beleuchtung eine Rolle. Um ein plötzliches „im Dunkeln stehen“ zu verhindern muss das Beleuchtungsende frühzeitig durch ein Signal angezeigt werden. Damit schließen wir uns den Forderungen der Petition des Chemnitzer Jugendforums „Längere Beleuchtung für mehr Sicherheit im Konkordiapark“ an. Die entstehenden Kosten können ebenfalls durch die verbliebenen Mittel der o.g. Markterkundung gedeckt werden. Auch unter aktuell wichtigen Energiesparaspekten dürfen Kinder und Jugendliche nicht die Leidtragenden einer Krise sein.“

Pressemitteilung vom 20.12.2022

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