Stadträte besuchen Bernsdorfer Hang – GGG und Stadt sind gut vorbereitet – Angst ist unbegründet

Stadträtin Meike Roden, GRÜNES Aufsichtsratsmitglied der GGG und Stadträtin Petra Zais, Mitglied im Ausländerbeirat, besuchten heute die gemeinsame Bürgersprechstunde der GGG und des Sozialamtes der Stadt Chemnitz am Bernsdorfer Hang. Anlass war ein Schreiben des städtischen Wohnungsunternehmens, in dem über die Ankunft von 27 Flüchtlingsfamilien informiert wurde. Bereits in der Einwohnerversammlung am 07.11.2014 Mitte hatten sich die Stadt und die GGG den Fragen der AnwohnerInnen des Bernsdorfer Hanges gestellt. „Ich musste erleben, wie Behauptungen über die sogenannte luxuriöse Unterbringung der Familien oder eine von den Flüchtlingen ausgehende Kriminalität laut wurden. Trotz der Tatsache, dass Anwohnerinnen über Hilfsbereitschaft und die gute Integration der bereits dort lebenden Flüchtlingsfamilien sprachen, versuchten rechte Populisten weiter Stimmung zu machen und Angst zu schüren. Diese Panikmache ist nicht nur unbegründet, sie ist gefährlich.“, so Petra Zais.

Aus diesem Grund können wir immer wieder nur auffordern, die Gesprächsangebote der GGG und des Sozialamtes vor Ort zu nutzen. Die GRÜNEN haben diese Gelegenheit heute genutzt. Meike Roden dazu: „Keiner muss Angst haben. Es kommen Familien mit Kindern, die nach monatelanger Flucht aus Kriegsgebieten nur eines wollen – Ruhe und Frieden. Die Ankommenden finden Wohnungen vor, die einfach und zweckmäßig ausgestattet sind. Von Luxus keine Spur. Ein engagierter Sozialarbeiter ist vor Ort, Vermieter und Sozialamt ebenfalls. Dazu das ehrenamtliche Engagement der Paten der Save-me-Gruppe Chemnitz, deren Arbeit ich besonders wertschätze.“
„Wer helfen will, kann sich in der Sprechstunde informieren. Die findet immer dienstags und donnerstags von 16:00 bis 18:00 Uhr statt.“, so Meike Roden abschließend.

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