Volkmar Zschocke von hinten fotografiert, vor Ort
Volkmar Zschocke von hinten fotografiert, vor Ort

Statt neuer Stadtautobahn: Vorhandene Straßen und Brücken erhalten

Seit 2006 stellen wir BÜNDNISGRÜNEN die Südverbundabschnitt zwischen Neefestraße und Kalkstraße in Frage. Es ist seit langem klar, dass keine Stadtautobahn parallel zur A72 gebraucht wird. Erst letztes Jahr forderten wir die Beendigung dieser Planung.

Dies hat der Stadtrat mit der Zustimmung zur Beschlussvorlage des Dezernats 6 am 16. März nun bestätigt. Die Teilabschnitte III und V werden nicht realisiert und die Projekte auch nicht in den Mobilitätsplan 2040 integriert.

Ein aktuelles Gutachten belegt, dass die Entlastung wesentlich geringer ausfallen würde, als bei der Planung der Abschnitte vor über 20 Jahren noch vermutet wurde. Im Gegenteil: Verkehr von Autobahn würde sogar noch näher an die Wohngebiete gezogen.

Die Bundesautobahn schließt den Stadtring im Nordwesten. Durch den Beschluss bleiben Chemnitz nun zig Millionen an Kosten erspart. Die knappen Mittel werden viel dringender für die Unterhaltung vorhandener Straßen und Brücken benötigt. Die Erwärmung unseres Klimas ist ein weiteres Problem, dass gegen die Versiegelung von Flächen und Straßenausbau spricht. Die Zukunft gehört umweltfreundlichen Verkehrsmitteln. Dazu gehört auch, den ausufernden Gütertransitverkehr wieder mehr auf die Schiene zu verlagern.

PS: Unsere Stadträte Volkmar Zschocke und Bernhard Herrmann sind 2021 mit einem Anwohner die Freihaltetrasse für den damals noch geplanten Abschnitt des Südverbundes zwischen Neefestraße und Kalkstraße abgelaufen. Mehr Fotos und einen Beitrag dazu findet ihr hier: https://gruenlink.de/2hb6

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